Archiv der Kategorie: 2019

Vorkaufsrechte

An städtebaulich prägnanten Stellen soll die Stadt Tharandt von ihren Vorkaufsrechten Gebrauch machen, um geeignte Investoren suchen zu können.
Über die Nutzung von Vorkaufsrechten soll in den gewählten Gremien entschieden werden.

Vereinshäuser

Mit der umfangreichen Sanierung des Grillenburger Dorfgemeinschaftshauses wurde begonnen. Neben der Fortsetzung der Arbeiten am Vereinshaus Erbgericht in Kurort Hartha werden wir uns insbesondere für eine Sanierung des Großopitzer Vereinshauses einsetzen.

Umweltschutz

Ökologie vs. EgoismusUmweltschutz heißt für uns die Förderung von Artenvielfalt, den Schutz der uns umgebenden Umwelt mit Boden, Wasser und Luft, den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien und die Entwicklung von Konzepten zum Klimaschutz. Wir wollen Handlungsmöglichkeiten für und mit den Bürgern entwickeln. Kinder und Jugendliche der Tharandter Schulen, sowie die Studenten möchten wir in Projekte zur Förderung der Artenvielfalt einbinden. Dabei sehen wir die Stadtverwaltung als Partner, genauso wie die Kulturstätten, die Universität, die Hauseigentümer und die hier ansässigen Firmen und Dienstleister.

Transparenz

AmtsblattPolitische Entscheidungsprozesse müssen mehr und besser transparent gemacht werden. Dazu gehört, dass über die Sitzung der kommunalen Räte wieder ausführlich im Amtsblatt berichtet wird und dieses Mitteilungsblatt auch wieder entsprechend des Stadtratsbeschlusses vom Mai 2014 an alle Haushalte verteilt wird.

Tourismus

Touristische Ziele gibt es viele in und um Tharandt, wie den Forstbotanischen Garten, den Tharandter Wald mit seiner vielfältigen Geologie. Sie werden hauptsächlich von Tagestouristen genutzt. Für die Tagestouristen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, müssen mit wenig Aufwand mehr Orientierung und Informationen am Bahnhof bereit gestellt werden schaffen.
Touristische Vermarktung der Stadt ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die von der Stadt allein nicht zu leisten ist. Hier bedarf es einer konstruktiven Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Tourismusanbietern. Eine tourismusorientierte Verwendung der Einnahmen aus der Kurtaxe schafft Akzeptanz bei Vermietern und Touristen.

Studenten

exWohnheim ÖkoStudenten sind willkommene Mitbewohner unserer Stadt. Sie bringen hier eine Atmosphäre ein, wie sie sonst nur in Großstädten herrscht – studentische Kultur am Hochschulort ist, nicht zuletzt aufgrund der sich zuspitzenden Mietpreise der nahen Landeshauptstadt, im Kommen. Die meisten Studenten bleiben jedoch nur über wenige Jahre. Uns ist es wichtig, dass sie sich hier wohl fühlen – und dass der Ein oder Andere vielleicht soviel Gefallen an unserer schönen Kleinstadt und Natur findet, um sich hier dauerhaft nieder zu lassen, eine Familie zu gründen.

Für das Wohlfühl-Klima von Studenten heißt es, sie hier in unserer Stadt zu unterstützen: Bei der Suche nach einem geeigneten Clubraum für den ab Jahresende 2019 wegfallenden Studentenclub-Raum auf der „Öko“; für eine studenten-freundliche Sperrstunde; für die weitere Übernahme der Semestergebühren für die hier mit Hauptwohnsitz gemeldeten Studenten; für eine gute Radweg-Verbindung zum Campus; für die Unterstützung studentischer und studenten-freundlicher Wohnprojekte; für ein ideenreiches Entgegenkommen bei der Organisation studentischer Höhepunkte.

Ehemaligentreffen der Studenten sollen besser genutzt werden, um bei den ehemaligen Studierenden unsere Stadt als einen lebenswerten Ort im Gedächtnis zu verankern. Ehemalige sollen für die Idee gewonnen werden, im Evangelischen Gymnasium für ihre Ausbildung an der Forsthochschule zu werben. Eventuell können auch Patenschaften von Ehemaligen zu Tharandter Schülern initiiert werden, um auf diese Weise den Austausch der in Tharandt angesiedelten Bildungseinrichtungen zu fördern.

Generell sollen Strukturen geschaffen werden, die eine verbesserte Vernetzung zwischen der Universität und der Stadt bewirken.

Streuobstwiesen

Im Stadtgebiet gibt es ein Anzahl von Streuobstwiesen und Obstbaumreihen auf privatem wie auf öffentlichen Grund.
Um gezielt Pflegemaßnahmen durchführen und fehlende Bäume nachpflanzen zu können, regen wir eine Zustands-Analyse der Stadt-Streuobstflächen an. Auch Lücken im Straßenbegleitgrün wie am Opitzer Weg sollen geschlossen werden. Die Streuobstwiese „Dittrichs Wiese“ in Kurort Hartha soll erhalten bleiben.

Straßenbeleuchtung

StraßenbeleuchtungIm Straßenleuchtungskonzept sollen neben ökonomischen auch ökologische Prämissen gesetzt werden. Es gilt die Lichtverschmutzung auf ein notwendiges Maß zu begrenzen und auch durch die Wahl des entsprechenden Lichtspektrums insekten– und fledermausfreundlich zu handeln.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass in dieses Konzept alle Hinweise von den hier lebenden Menschen zu mehr oder weniger Beleuchtungsbedarf aufgenommen werden.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften sind ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens und müssen gelebt werden. Im Austausch mit den Einwohnerinnen und Einwohnern unserer Partnerstädte erhalten wir Anregungen und Erfahrungen, wie das Leben in unserer Stadt verbessert werden kann. Wir möchten noch mehr Bürgerinnen und Bürger dazu ermuntern, sich aktiv für die Städtepartnerschaften einzubringen.

Stadtentwicklung

Zum Wohlfühlen in den Ortschaften braucht es lebendige Ortskerne. Die kleinteilige, gewachsene Gewerbe- und Handelsstruktur heißt es daher zu erhalten und Bedingungen zu schaffen, dass sie von kleinen Unternehmen vervollständigt wird.
Bei Ausgliederungen aus Landschafts- und Naturschutzgebieten ist anderer Stelle adäquater Ersatz durch Neuausweisung zu schaffen.
Neue Bauplätze sollen vorrangig durch innerörtliche Verdichtung entstehen und kompakte Bebauung erhalten. Eine Umwandlung landwirtschaftlich genutzter Flächen in Bauland lehnen wir ausdrücklich ab.
Die Bauleitplanung muss sich am nachhaltigen Bauen orientieren.
Wir sprechen uns für den Erhalt der historischen, stadt- bzw. dorfbildprägenden Gebäudesubstanz aus. Dies kann natürlich nur von den Eigentümern selbst in die Hand genommen werden. In den letzten Jahren ist hier viel passiert, neben Neubau gibt es kaum noch ein Altobjekt, das nicht Liebhaber oder Investoren gefunden hat. Fördermittelbürokratie und finanzielle Schwierigkeiten dämpfen den Elan.
Wir möchten unterstützend und vernetzend wirken. Neben den Gebäuden werden steigende Anforderungen an den öffentlichen Freiraum gestellt. Einladende, preiswerte und pflegeleichte Spiel- und Ruhezonen in die bestehende Infrastruktur zu integrieren, ist eines unserer Ziele für die weitere Stadtentwicklung (z.B. am Marktplatz Tharandt, vor dem Rathaus und im Stadtpark, auf dem Kurplatz Hartha oder im Forstpark, Parkplatz Pienner Straße 1- Platz des Naturmarktes Tharandter Wald).